Abnehmen: meine Meilensteine – Teil 5 von 6

4. Meilenstein: Heilfasten – 20 Tage Fasten Erfahrung vom 09.07.2017-28.07.2017

Natürlich war es jetzt im Nachhinein doch etwas unvorbereitet aber ich habe unglaublich viel gelernt und das möchte ich hier niederschreiben.

Am Sonntag, den 09.07.2017 hatte ich meine letzte kleine Mahlzeit, den ganzen restlichen Tag hatte ich keinen Appetit also aß ich nichts. Nachmittags entschloss ich mich nach dem Video zum Heilfasten. Ich machte an dem Sonntag noch mit meinem Freund ein leichtes Workout, wo ich allerdings heute sage, dass der Tag extrem aktiv war. Morgens war ich fast eine Stunde mit 200 höhen Metern gelaufen, mittags Wandern und abends leichtes Krafttraining. Ich hatte abends plötzlich unglaubliche Kopfschmerzen und mir war sehr schlecht. Das hielt aber nicht lange an, sodass ich nachhause fahren konnte.

Da mein Freund die ganze Zeit mein nächster Ansprechpartner war möchte ich hier die Statements schreiben, die ich ihm schrieb:

  1. JULI 20:29

Gewicht: 55,7 kg

„Fühle mich ganz komisch so klar und dann doch irgendwie schlapp, drückender Kopf aber mit allem im reinen – so eine Grundentspanntheit.“

An dem Abend war mein PH-Wert Basisch.

  1. JULI

Gewicht: 55,4 kg

Die Nacht war ein Wechsel zwischen Toilette und schlafen, habe mich jedes Mal sehr unsicher gefühlt beim Aufstehen und war etwas benommen. Heute Morgen geht es mit der Benommenheit, habe 9h geschlafen und keine Power. Wollte Yoga machen hatte keine Kraft die Position zu halten bin dann Seil springen. Die ersten zwei Minuten waren unglaublich anstrengend dann ging es, konnte aber nur langsam hüpfen. Es war kein Problem für mich die Avocados zu schneiden und einzufrieren hab keinen Appetit darauf. Außerdem habe ich einen PH-Wert von 7,0 und Stuhlgang ist „shit“.

Wenig später hatte ich einen „drückenden Kopf aber nur so leicht als hätte ich zu wenig getrunken, Bauch fühlt sich leer an aber kein Hunger“. Dieser drückende Kopf wurde gegen Mittag zu starken Kopfschmerzen zu dem war mir übel und ich war unglaublich müde. Als ich zuhause war schlief ich erstmal eine Stunde und anschließend hatte ich keine Kraft für irgendwas. Dann kam mir die Idee einer kalten Dusche, es war eine von meinem Bauch gewünschte Idee und ich hörte drauf. Es kostete mich viel Kraft mich ins Bad zu schleppten und auszuziehen. In der Dusche stellte ich das Wasser kühler ein was sehr toll war und am Ende auf ganz kalt – super belebend. War wie ein Energieschlag durch den ganzen Körper. Daraufhin war ich wacher und lebendiger. An dem morgen war mir auch noch aufgefallen, dass meine Zähne sich rauer anfühlten, als hätte ich sie nicht geputzt.

Da ich essen für meinen Papa zubereiten musste war ich gezwungen in die Küche zu gehen. Anfangs dachte ich es würde mir schwerfallen aber ganz der Gegenteil war der Fall. Mir fiel sogar auf, dass ich in vielen Momenten wenn ich was an den Fingern hatte, normalerweise diesen abgeleckt hätte. Dieses Mal tat ich es nicht und es war irgendwie komisch aber auch erleichternd.

  1. JULI

Gewicht: 55,2 kg

Nach neun Stunden Schlaf duschte ich morgens erstmal kalt und nahm einen Tropfen von der Lugol’sche Jodlösung. Ich fühlte mich gut und nur leicht dehydriert. Ich hatte sogar die Kraft mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren und brauchte nur 5 Minuten länger als normal (40 min.). Mein Freund fragte mich irgendwann, ob es mir schwer fallen würde nichts zu essen bzw. ob ich denn Hunger hätte. Interessanterweise hatte ich den von Anfang an nicht. Gelegentlich kam ein grummeln im Bauch was sich aber mit Wasser beruhigen lies. Dafür war mir kalt und ich bekam blaue Fingernägel. Mittags hatte ich dann doch plötzlich Hunger und mir war sehr schwindelig und noch kälter. Geholfen hat hier Kalium (Kalinor Brausetabletten) und eine Dusche wobei der Dusch Effekt nicht ganz so groß war wie am Tag zuvor.

Abends machte ich ein leichtes Workout, wobei hier schon die kleinsten Anspannungen unglaublich anstrengend waren.

  1. JULI

Gewicht: 54,2 kg

Mir ging es besser aber ich hatte bei der geringsten Anstrengung keine Luft, es war wie als würde ich nicht genug Sauerstoff bekommen. Abends ging es mir schlechter ich hatte einen unglaublich dusseligen Kopf und blaue Nägel mir war sehr kalt. Wir entdeckten Salz und mehr Kalium (Kalinor Brausetabletten) als Lösung. Es war wirklich verrückt wie heftig meine Reaktion auf Salz und Kalium war. Ich dachte mein Freund gibt mir gerade Drogen!

13.Juli

Morgens nahm ich zu dem Kalium auch noch Calcium und Liposomales Magnesium. An dem Tag hatte ich etwas Bauchweh und am späten Nachmittag  das Gefühl es mit Salz übertrieben zu haben also trank ich Natriumarmes Wasser und versuchte so das Salz aus meinem Körper auszuspülen. Als ich nachhause kam hatte ich das Gefühl zu stinken, so richtig! Normalerweise fange ich nur leicht zu muffeln an in Stressmomenten und benutze daher kein Deo. Jetzt wollte ich einfach nur noch Duschen und den Geruch loswerden. Da mein PH-Wert leicht sauer war nahm ich ein Multipräparat, Magnesium, Kalium, und Vitamin C. Doch das half alles nichts, ich wurde sehr unruhig, mir tat der Bauch sehr weh und schlecht wars mir auch noch. Ich entdeckte Zitrone und spürte durch sie einen kleinen „Hallo-wachen-Effekt“.

  1. JULI

Gewicht: 53,6

Morgens mixte ich mir meinen ersten „Zaubertrank“= Pfefferminztee + Zitrone+ Kalium + Magnesium + Salz. Diesen trank ich stark verdünnt über den ganzen Tag, er hatte eine sehr belebende Wirkung auf mich. Ich hatte Lust auf eine große Runde Spazieren und war 1:15h lang unterwegs. Außerdem führte ich mit Flohsamenschalen eine Darmreinigung durch. Noch am Vormittag hatte ich auf einmal das Gefühl, dass ich Buddha sei. Ich war mega entspannt, mir konnte keiner was uns es war ein unglaublich schönes Gefühl.

  1. JULI

Gewicht: 53,2kg

Normalerweise supplementier ich noch Fettsäuren da ich schnell Hautreizungen bekomme. Diese bekam ich ordentlich unter den Armen in den Achseln und deshalb beschloss ich in meinen Zaubertrank (mittlerweile mit Grünentee) noch Zink aufzunehmen. Außerdem hatte ich Muskelkater im Po und in den Waden von meinem Spaziergang.

  1. JULI

Am Sonntag entdeckten wir das Liposomales Eisen, da ich immer noch das Gefühl hatte zu wenig Sauerstoff zu bekommen. Nach der Einnahme hatte ich einen richtigen Höhenflug und bin erstmal 45 Minuten lang Joggen gewesen. Ich war sehr langsam gelaufen (5,5km) aber fühlte mich sehr wohl.

  1. JULI

Gewicht: 52,5kg

Mir war nachts sehr warm, was sich unglaublich gut angefühlt hat.

  1. JULI

Gewicht: 52,4kg

An diesem Tag habe ich die Kupferkette gelegt bekommen, ich habe vorsorglich mehr Eisen genommen und das war auch sehr nötig. Danach ging es mir nicht gut, ich war schmerzempfindlicher als sonst. Trotzdem bin ich mit dem Fahrrad nachhause gefahren (50min) bin halt einfach kein Bus Mensch.

  1. JULI

Gewicht: 52,2kg

Eisen ist einfach super geil! Morgens bin ich mit sehr viel Power aufgewacht und bin mit dem Fahrrad in 30 Minuten zur Arbeit gefahren. Nachmittags sind wir shoppen gegangen was sehr anstrengend war und ich ging früh schlafen.

  1. JULI

Der Donnerstag startete mit einem schummrigen Kopf, ich fühlte mich sehr unwohl. Obwohl ich viel schlief war ich sehr müde. Ich ging vorzeitig von der Arbeit nachhause und legte mich hin.

  1. JULI

Gewicht: 50,9kg

Mein Körper hatte die 51kg übersprungen wohl auch weil mein Darm auf einmal alles rausgeworfen hat was keine Miete zahlt! Abends war ich sehr platt aber ich war sehr gelassen – „Buddha Feeling“.

  1. JULI

Gewicht: 50,6kg

Am Tag zuvor wurde ich das Gefühl nicht los zu viel Kalium intus zu haben. Diese Vermutung bestätigte sich mit einem PH-Streifen, ich war im Anschlag Blau Basisch… nicht gut. Ich machte mir meinen Zaubertrank ohne Kalium und trank viel Wasser.

  1. JULI

Da es mir immer noch ganz schlecht ging und ich extrem kurzatmig war probierte ich meine Amino Schake aus (Nitro Amino). Diese schlugen mir erstmal total auf den Magen, ich hatte ziemliche Krämpfe obwohl ich ihn stark verdünnt  einnahm, er tat aber auch sehr gut – ich wurde wacher. Wir entdeckten, dass die Aminosäure Histidin für den Sauerstofftransport zuständig ist, also nahm ich mehr von ihr.

  1. JULI

Gewicht: 49,5kg

Ziemlich heftigen Dünnpfiff und keine Energie. Dem Zaubertrank fügte ich Aminomischungen hinzu, die wahre Wunder bewirkten nur leider nie dauerhaft.

  1. JULI

Gewicht: 49,0kg

Ich hatte immer mehr das Problem mich im Basischen zu halten, Krämpfe in den Beinen und Müdigkeit kamen hinzu. Die Aminos puschten mich aber ich dachte immer öfter an abbrechen da meine Stimmung auch immer wieder sehr negativ war. Duschen half nicht aber umso mehr Kalium, ich brauchte plötzlich 3g/tägl.

  1. JULI

Gewicht: 49,0kg

Mittwoch war der anstrengendste Tag, ich war erst total schlapp dann hatte ich ein Hochgefühl was genau 45 min angehalten hat und hinterher so ein krasses down, dass mir sogar der Gedanke kam „dann stirb doch einfach!“. Ich musste weinen, der Gedanke kam doch nicht von mir oder? Ich war nervlich am Ende und mixte mir mit einer Wasserflasche Kalium, nahm Salz und BCAAs. Ich spürte wie das Kalium mir half und es mir langsam besserging. Trotzdem war das für mich kein Zustand mehr den ich haben wollte aber auf der anderen Seite war der Wunsch bis Samstag durchzuhalten. Dennoch litt auch mein Freund, der zwar Tapfer versuchte mir zu helfen aber auch er war langsam kao.

  1. JULI

Gewicht: 49,1kg

Kalium wurde zu meinem Anker. Bei 4,0g/tägl. war ich mittlerweile, jedes Mal, wenn ich blaue Nägel bekam naschte ich Salz, versuchte mich mit BIO-Matcha -Zaubertrank und Aminoshakes aufrecht zu halten. Jedes Mal ging es mir danach auch gut aber es war wie Achterbahnfahren. Ich entschied mich, dass es Freitag am nächsten Tag Zeit war das Fasten zu beenden. Dieser Entschluss machte mich irgendwie ruhiger.

  1. JULI

Gewicht: 49,1kg

Interessanterweise ging es mir richtig gut, ich nahm Kalium und Salz und trank BIO-Matcha . Dennoch hielt ich an dem Entschluss fest mein Fasten zu beenden. Ich wollte auf gar keinen Fall noch einmal so ein Tief erleben und fuhr deshalb mit meiner Mama los um Obst und Gemüse einzukaufen. Mir ging es richtig gut, deshalb machte es mir auch nichts aus, dass Sie erst noch nach Fließen gucken wollte für die neuen Bäder. Also waren wir erst 1 1/2h im Hornbach bevor wir zu unserem eigentlichen Ziel dem Sunflower kamen. Sunflower ist ein großer Gartenmarkt mit einer Kleinmarkthalle. Ich nahm mir große Ochsentomaten mit auf die ich schon die ganze Zeit Lust hatte, auch lachte mich ein Rotkohl an, Pfifferlinge und Erdbeeren.

Fastenbrechen Einkauf

Mein Fasten beenden wollte ich allerdings mit meinem Freund. Ihm zum Dank habe ich ein Gluten- und fast Zuckerfreie Rübli-Torte gebacken, er hat sich riesig gefreut. Mir war es unglaublich wichtig, dass er weiß wie sehr ich seine Unterstützung zu schätzen weiß. Deshalb wollte ich auch, dass er bei meiner ersten Mahlzeit dabei ist.

Ich schnitt die große Ochsentomate (aus Frankreich die unglaublich lecker gerochen hat) an und eine kleinere grüne Tomate, zudem legte ich mir Erdbeeren auf den Teller. Gegessen habe ich eine Erdbeere, ein achtel Stück von der Ochsentomate und ein viertel Stück von der kleinen grünen – ich habe noch nie so intensiv geschmeckt wie in diesem Moment. Später habe ich noch etwas Tomate und eine Erdbeere und abends einen kleinen Kohlrabi Stift, zwei kleine Scheiben Gurke und eine kleine Gabel Kabeljau gegessen. Ich war sehr satt und freute mich.

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