Ho-Chi-Minh-Stadt – Saigon 2

Durch die Rezeption an unserem Hotel erfuhren wir wo am nächsten Morgen die Busse abfuhren. Wir wollten einen Bus nach Mũi Né aber wir hatten keine Eile also buchten wir nicht im Vorfeld. Nachdem wir ausgeschlafen hatten machten wir uns aber auf den Weg. Die Bushaltestelle war in der Phạm Ngũ Lão. Das Reisebüro wo die Tickets verkauft werden war an der Ecke zur Đường Đề Thám.

Adresse: 199 Phạm Ngũ Lão, Quận 1, Hồ Chí Minh, Vietnam
Online kann man die Reisezeiten schon im Vorfeld einsehen: http://www.tamhanhtravel.com/

Ho-Chi-Minh-Stadt – Saigon

Wir kamen um 10:45 dort an und konnten erst den Bus um 12Uhr buchen. Also beschlossen wir die Zeit zu nutzen und Frühstück und etwas essen und trinken für unterwegs zu besorgen. Ich kaufte mir ein Paar Früchte, unteranderem eine anscheinend „landestypische große Frucht“, die ich schon öfter gesehen hatte und Kiwis. Um uns nicht allzu weit zu entfernen setzten wir uns mit unseren Leckereien in den „Central Park of Saigon“. Ich wollte noch kurz umher bummeln und ließ meinen Freund dort ein paar Minuten alleine auf einer Parkbank sitzen. Als ich wieder kam war er im Gespräch mit zwei jungen Vietnamesinnen. Ich hatte davon gelesen, dass in diesem Park Studenten Ausländer ansprechen um ihr Englisch zu verbessern. Ich setzte mich dazu und bald waren wir von mehreren Studentinnen und Studenten umzingelt, die uns alle fragten ob wir ein paar Minuten Zeit hätten um ihre Fragen zu beantworten.

Mein Freund wurde von einem jungen Vietnamesen gefragt wie schnell er schonmal Auto gefahren sei, weil er gehört hatte, dass man in Deutschland auf den Autobahnen ganz schnell fahren könnte. Er antwortete: „Ich bin schon mal 280km/h schnell gefahren.“ Die Vietnamesen verstanden erst nicht richtig: „Wow 180km/h!“. Mein Freund korrigierte noch einmal: „Nein nein, nicht 180km/h sondern 280km/h!“. Wir ernteten ungläubige blicke und es kam das Kommentar: „hier bist du mit 100km/h schon schnell…“.

Ein Mädchen fragte uns ob wir auch alle Motorräder fahren. Wir antworteten: „Nein bei uns ist Motorrad ein Luxus.“ Das Mädchen verstand das nicht. Wir erklärten es ihr: „bei uns liegt im Winter Schnee. Zu dieser Jahreszeit kann man kein Motorrad fahren, deshalb steht es in dieser Zeit nur herum. Bei uns macht ein Auto mehr Sinn.“ Das Mädchen lachte, denn in Vietnam fährt jeder – selbst Kinder – Motorrad.

Zwei andere Mädchen fragten uns, ob wir einen Tipp für Sie hätten Gesund zu bleiben. Sie reichte uns einen Zettel und Stift und bat uns dort eine Notiz zu machen. Wir schrieben Sport und Ernährung auf mit einem Vermerk zu Vitaminen, Mineralien und Eiweiß. Denn es hat uns seit dem ersten Tag Fasziniert, dass auf jeder Verpackung nicht nur die Inhaltsstoffe angegeben sind sondern auch ob und wie viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in dem Produkt drin sind.

Als ich die „landestypische große Frucht“ hervorholte fragte mich ein Junge ob ich wüsste wie die Frucht heißt. Ich meinte Nein und fragte Ihn. Er sagte zu mir, dass sei die Drachenfrucht. Sie würde hier aus Vietnam kommen, aus dem Süden des Landes. Die Kiwis seien aber nicht von hier, sondern von Neuseeland. Also merkte ich mir: keine Kiwis mehr kaufen, sondern Drachenfrüchte! Ich schnitt Sie auf und freute mich über die schöne Pinke Farbe im inneren der Frucht. Der Junge erklärte mir weiter, dass es auch Drachenfrüchte gäbe mit weißem Fruchtfleisch. Ich fragte Ihn wie man erkennen würde welche weiß oder rot im inneren sei. Er meinte, gar nicht. Nur die/der Verkäufer-/in könne einem sagen, welche Farbe die Frucht hat.

Drachenfrucht vorne rechts, Wassermelone oben rechts, Kaki unten links

Als unsere Wartezeit zu Ende ging, bedankten wir uns für die Gespräche. Sie waren doch für beide Seiten lehrreich.

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