Passionszeit – Fastenzeit

Fasten bedeutet, freiwillig für eine gewisse Zeit auf etwas zu verzichten. Aber warum gibt es diese Zeit überhaupt? Hat es die gleiche Bedeutung wie früher? Auf was ich verzichten werde und warum werde ich euch hier berichten:

Die Passionszeit beginnt mit Aschermittwoch und endet einen Tag vor Ostern (14.02-31.03.2018). In den rund sieben Wochen vor Ostern erinnern sich die Christen an die 40-tägige Leidensgeschichte Jesu. Die Leidensgeschichte beginnt bei der Verurteilung Christi, den anschließenden Verrat durch Judas und die Kreuzigung.

In der Bibel fasten Menschen zum einen als Ausdruck von Trauer und Sühne, zum anderen zur Vorbereitung auf eine Begegnung mit Gott. Beides hat sich in der Tradition der Kirche fortgesetzt. Im Mittelalter wurde das Fasten zu einer Bußhandlung, die zum Teil verordnet wurde. Martin Luther und die Reformatoren wandten sich gegen diese Art von Buße, und so war das Fasten in den evangelischen Kirchen lange unüblich.

Heute wird es weniger als eine Art Buße angesehen. Für manche ist es vielmehr eine Zeit in der die Routine des Alltags hinterfragt, eine neue Perspektive eingenommen wird und diese zu entdecken, bzw. sich damit zu befassen worauf es im Leben ankommt. Für andere ist es ganz simpel der Verzicht auf Schokolade, Alkohol oder Nikotin. Eine weitere „Gruppe“ setzt sich zum Ziel auf diverse Technik, wie Smartphone, Internet usw. zu verzichten.

Für mich hat Fasten seit letztem Jahr eine reinigende Wirkung. Das Fasten befreit nicht nur von alten Lastern und entgiftet den Körper, sondern lässt auch zu, dass neue Methoden ein neues Körpergefühl zulassen. Durch meine Fastenerfahrung von 2017 in der ich 20 Tage lang nichts gegessen habe, wurde ich im Kopf fokussierter, habe weniger geschlafen und war trotzdem Energie geladener.

Mittlerweile esse ich nur noch einmal am Tag und faste demnach schon 23h am Tag. Dadurch bin ich schon viel konzentrierter. Jedoch weiß ich, da geht noch was! Ich will meinen Körper noch mehr trainieren, auch ohne Nahrung auszukommen. Denn für mich ist es extrem wichtig Chef über meinen Körper zu sein. Ich bestimme was er wann bekommt und wie viel. Nicht mein Heißhunger oder irgendwelche gelüste! Die kommenden 40 Tage möchte ich deshalb in dieser einen Stunde nur noch grüne Smoothies und Eiweiß zu mir nehmen. Ohne essen kam ich 20zig Tage lang aus. Mit einer Mahlzeit möchte ich die 40zig Tage schaffen. Da vieles auch mental – also reine Kopfsache ist – bin ich positiv gestimmt und freue mich auf diese neue Challange.

Hat jemand von euch angefangen zu Fasten? Auf was verzichtest du?

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