Heuschnupfenalarm!

Früher als Kind war ich gegen Hausstaubmilben allergisch. Später fing ich das Niesen auch in der Pollenzeit an. Meine Schwester stellte fest: „Na fängst du jetzt auch an mit Heuschnupfen?“ mit dem weiteren Kommentar: „alle sieben Jahre findet eine Umstellung des Körpers statt“. Ich fand das damals schon Blödsinn und heute noch viel mehr. Aber Heuschnupfen hatte ich tatsächlich also warum jetzt? Und was kann ich dagegen tun?

These: „alle sieben Jahre findet eine Umstellung des Körpers statt“

Zunächst einmal zu der These: „alle sieben Jahre findet eine Umstellung des Körpers statt“. Gemeint ist damit, dass nach 7 Jahren keine Körperzelle mehr dieselbe ist. Das geht allerdings nicht schlagartig, denn jede Körperzelle hat eine andere Lebensdauer. Dabei ist die Geschwindigkeit des Umbaus sehr unterschiedlich. So sind die Zellen der Blutgefäße und des Darms schon nach wenigen Tagen komplett ausgetauscht. Bei der Haut und einigen Organen ist der Wechsel eine Sache von Wochen bis Monaten. Der Umbau der Knochen dauert dann schon länger: Erst nach rund zehn Jahren ist das gesamte Skelett ausgetauscht. Noch länger leben die Muskelzellen: Wenn sie sich zum Verbund der Muskelfasern zusammengeschlossen haben, teilen sie sich nicht mehr. Nur bei Verletzungen werden sie repariert. So erreichen sie eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 15 Jahren. Doch einige wenige Teile des Körpers bleiben lebenslang dieselben: Teile des Gehirns und des Nervensystems, das Herz und die Schweißdrüsen ändern sich nie. Nur sie sind genauso alt wie der Mensch, zu dem sie gehören.

Symptome des Heuschnupfens

Nun zurück zu dem Heuschnupfen. Wie stelle ich fest, dass ich eine allergische Reaktion auf verschiedene Blütenpollen habe? Bei mir stelle ich in der Zeit von Februar bis Juli vermehrt fest, dass ich einen Fließschnupfen entwickelte, häufig Niesen musste, wenn ich raus ging und meine Augen tränten und juckten. Hier sind noch weitere Symptome des Heuschnupfens

  • Brennen, Jucken, Tränen der Augen
  • entzündete Nase und Nasennebenhöhlen
  • entzündeter Hals
  • Fließschnupfen
  • gereizte Bronchien
  • gereizter Rachenraum
  • Kopfschmerzen
  • Niesen
  • Niesreiz
  • Ohrenentzündung
  • verstopfte Nase
  • allergisches Asthma

Heuschnupfen – Immunsystem

Heuschnupfen gehört zu den Typ-I-Allergien. Unter diesem Begriff werden allergische Reaktionen zusammengefasst, die innerhalb von Sekunden bis höchstens dreißig Minuten auftreten.

Beim ersten Kontakt mit dem Antigen, lernt der Körper den Angreifer erst einmal kennen und bringt seine Abwehr „in Stellung“. Er produziert IgE-Antikörper. Diese setzen sich auf die Mastzellen. Mastzellen sind spezielle Blutzellen, in denen Histamin gespeichert wird. Beim Kontakt mit IgE-Antikörpern schütten sie das gespeicherte Histamin aus, um den Angreifer abzuwehren. Dieser erste Kontakt nennt sich Sensibilisierung. Von der Sensibilisierung merkt der Betroffene noch nichts, denn der Körper ist tagtäglich Hunderten bis Tausenden verschiedener Antigene ausgesetzt. Diese Antigene kommen nicht nur über die Luft, sondern auch z.B. über die Nahrung.

Wenn der menschliche Körper ein weiteres Mal den Antigenen ausgesetzt ist, läuft der Abwehrprozess schneller ab: die Mastzellen schütten mehr Histamin aus. Das bewirkt, dass sich die kleinen Gefäße weit stellen und durchlässiger werden. Außerdem zieht sich die glatte Muskulatur zusammen. Die Folge davon sind die oben beschriebenen Symptome.

Einfluss Histamin und Ernährung

Eine zentrale Rolle spielt, wie eben schon beschrieben, das Histamin. Je höher der Histaminspiegel ist, umso stärker fällt die Reaktion aus. Die Schlussfolgerung: Die Senkung des Histaminspiegels bewirkt, dass die Symptome gelindert werden. Diesen Zusammenhang machen sich Medikamente zunutze, die als Antihistaminika bekannt sind.

Auf vielen Seiten wird deshalb geraten, Histaminarme Lebensmittel zu konsumieren. Natürlich hilft das, aber der Mensch ist bequem. Wer gerne Schokolade und Käse isst oder abends ein Gläschen Wein trinkt wird nicht darauf verzichten wollen. Zumal es auch andere Wege fernab von der Pharmaindustrie gibt. Dennoch empfehle ich ausdrücklich den Konsum von glutenhaltige Lebensmittel stark einzuschränken oder besser noch: auf glutenhaltige Lebensmittel ganz zu verzichten. Doch diesem ratschlag werden nur die wenigsten nachkommen. Es ist einfach viel bequemer etwas dazu zunehmen anstelle etwas weg zu lassen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel und die gleichzeitige Einnahme von Nem´s mir zu 100 % geholfen hat und nicht nur zu 60% oder für ein paar Jahre wie irgendwelche Impfungen.

Vitamine, Mineralien und Spurenelemente

Durch die Zufuhr von Vitaminen, Mineralien und anderen Spurenelementen wird das Immunsystem gestärkt und Allergien können abgemindert werden oder bleiben ganz aus.

  • B6 (Pyridoxol): Unterstützt den Abbau von Histamin
  • Vitamin C: Blockiert die Ausschüttung von Histamin und baut es ab. Wirkt entzündungshemmend.
  • Selen: Stärkt das Immunsystem und hemmt Überreaktionen
  • Magnesium: Hemmt die Ausschüttung von Histamin
  • Zink: Hemmt die Ausschüttung von körpereigenem Histamin. Setzt die Empfindlichkeit des Immunsystems herab.
  • Calcium: Blockiert die Erweiterung der Gefäße und lindert eine „verstopfte Nase“.

Bei einer allergischen Reaktion können hohe Dosen von einzelnen Elementen schnell helfen. Z.B. Kalzium und Vitamin C zusammen. Ich empfehle jedoch nicht nur EIN Vitamin oder EIN Mineral dauerhaft zu nehmen. Es sind immer alle 47 essentiellen Stoffe zusammen wichtig, nie einzelne Stoffe. Auch in der Natur bekommt der Körper mehrere Stoffe gleichzeitig. Deshalb nicht nur B6 ergänzen, sondern ein komplettes B-Vitamin mit B12, Folsäure usw. nehmen.

Als ich angefangen habe Nems´s zu konsumieren hatte ich andere Probleme, wie meinen Lippenherpes oder meine allergischen Hautreaktionen. Erst als dann der Frühling kam und ich KEINE Allergien hatte wurde mir klar: Ich bin gesund!

2 Gedanken zu „Heuschnupfenalarm!“

    1. Hallo Sven 😀
      ich habe das Mega Daily One, Zink, Calcium, Vitamin C genommen und aufgehört Gluten zu essen. Empfehlen würde ich auf jeden Fall Vitamin C über den Tag verteilt zu nehmen und die Mineralien durch eine Blutanalyse auf das Optimum zubringen. Bei mir haben Mineralien in Form von Brausetabletten geholfen. Auch bei akuten Symptomen hilft Vitamin C hochdosiert mit Zink und Kalzium.

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