Durch Fasten lästige Krankheiten loswerden

Was mich am Fasten am meisten fasziniert hat waren die Behauptungen, dass durch das Fasten Krankheiten geheilt werden können. Das sogenannte Heilfasten soll bewirken, dass Narben und Allergien verschwinden, Neurodermitis ausheilt, eine überforderte verfettete und vergrößerte Leber wider schrumpft eben so wie andere Organe (Herz und Niere). Sogar Krebs soll dadurch heilbar sein.

Ich möchte euch von meiner persönlichen Erfahrung erzählen. Wir ihr mittlerweile wisst hatte ich Hautprobleme. Ausgelöst durch Allergien auf Tiere oder auch einfach so Hautausschläge auf der Haut. Meistens im Dekolletee, Halsbereich und unter den Armen. Vieles konnte ich schon durch meine Supplemente korrigieren. Mir hat vor allem Zink, Kalzium und Omega 3 geholfen.  Doch letzten Frühling (2017) kam wieder so ein Hautausschlag. Er fing klein unter den Achseln an und brannte höllisch! Ein Blutbild zeigte, dass ich kaum Omega 7 hatte. Omega 7 ist eine seltene Fettsäure, die der Körper eigentlich selbst herstellen kann. Sie steckt aber auch in Nüssen wie Macadamia. Sie ist unteranderem dafür da, trockene und devitalisierte Haut zu nähren. Ich besorgte mit deshalb Omega-7 Sanddornöl-Kapseln vom Kräuterhaus Sanct Bernhard. Sie halfen aber nur kurz dann kam der Hautausschlag trotz Tabletten wieder.

Als ich also davon hörte, dass Heilfasten auch gegen Krankheiten hilft wollte ich es wissen. Ich begann zu fasten und nach den ersten Tagen verschlimmerte sich mein Ausschlag unter den Achseln noch mehr. Zudem bekam ich überall im Dekolletee, Gesicht und Brustbereich Pickel und eine rote gereizte Haut. Ich beruhigte mich mit dem Gedanken, dass solche sogenannten „Fastenkrisen“ normal seien. Mehrfach las ich, dass in solchen „Fastenkrisen“ die Krankheit (z.B. Neurodermitis, Asthma usw.) geradezu „aufblühen“ kann. Dieses Phänomen wird von Naturheilkundlern als heilenden Prozess verstanden. Für mich hat es auch Sinn gemacht, denn der Körper entgiftet viel über die Haut. Wenn man somit durch das Fasten eine Krankheit heilen möchte sollte man sich vollumfänglich bewusst sein, dass die Krankheit „aufblühen kann“.

Nach der ersten Woche war der Spuk vorbei. Meine ganze Haut war nicht mehr gereizt und rot, hatte keine juckenden Stellen mehr und alle Pickel waren verschwunden. Insgesamt habe ich 20 Tage lang gefastet.
Mein Bericht der 20zig Tage gibt es hier zu lesen.

Nun die alles entscheidende Frage:
Hilft Heilfasten dauerhaft?

Jetzt ist schon ein ¾ Jahr vergangen und ich hatte keine Hautausschläge mehr. Mir ist aufgefallen, dass ich durch Zucker Konsum Pickel bekomme. Gemüse tut mir und meiner Haut besonders gut. Nach dem Fasten hatte ich einen unglaublichen Heißhunger auf Oliven mit Tomaten und Petersilie und gänzlich rohe Speisen – alles ungekocht. Ich habe meinem Heißhunger nachgegeben.

Ob ich langfristig damit Erfolg habe wird sich zeigen. Für mich gilt genauso wie für andere:
Ob eine langfristige Besserung der Beschwerden eintritt oder ob das Leiden nur kurzfristig verschwindet entscheidet sich nach den Ernährungsgewohnheiten nach der Heilfaste Kur.
Eines kann vorweggesagt werden: Kehren die Menschen nach dem Fasten wieder zu ihren gewohnten Ernährungsgewohnheiten zurück, kehrt auch das alte Leiden zurück!

Wichtig ist deshalb genau zu dokumentieren nach dem Fasten was man gegessen hat und wie man sich danach gefühlt hat. Konnte man Veränderungen am Körper beobachten? Kam bei einem bestimmten Lebensmittel, die Krankheit zurück? Gebet euch in diesem Stadium Zeit euren Körper zu verstehen und auch zu akzeptieren.

Wichtig: Bitte nicht einfach so drauf los fasten! Das ist zu gefährlich!! Informiert euch ausführlich über dieses Thema und sucht euch am besten einen Naturheilpraktiker, der euch in dieser Zeit unterstützt. Ich konnte das nur alleine machen, da ich mich viel mit Mineralien und Vitaminen beschäftige und meinen Körper sehr gut kenne. Außerdem war ich mir des Risikos bewusst und hatte meinen liebevollen unglaublich aufmerksamen Freund an meiner Seite, der mich die ganze Zeit unterstützt hat.

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