Messen statt raten – Es geht nicht ohne Blutmessung: Quecksilber

Ich bin wieder messen gegangen, weil ich meine Werte wissen wollte. Ich möchte nicht raten: Habe ich noch Quecksilber im Blut? Oder ist es jetzt ganz raus aus meinem Körper? Bin ich ausreichend mit Mineralien versorgt? Weil ich doch so viel Sport mache könnte es sein, dass das ein oder andere Mineral fehlt? Wie sieht mein Aminogramm aus, jetzt wo ich so viel mit meiner Ernährung experimentiere? Fragen über Fragen…

Ja ich bin am Optimieren.

Ja ich möchte meinem Körper alle Mikronährstoffe zur Verfügung stellen, die er braucht.

Ja ich möchte ganz genau wissen ob das was ich nehme auch ankommt, denn was ist wen ein Präparat vollkommender quatsch ist? Mein Körper die Mikronährstoffe aus dem Präparat gar nicht aufnimmt?

Deshalb gehe ich ca. jedes halbe Jahr zur Kontrolle. Ich messe nicht alle Werte. Wenn es mir so gut geht wie jetzt beschränke ich mich auf die wesentlichen Werte:

  • Aminogramm
  • Mineralien (Magnesium, Zink, Ferritin, Natrium und Kalium)
  • Gesamteiweiß

Dieses Mal ist noch Quecksilber dabei. Ich habe davon berichtet in meinen Challanges 2017 wie ich erfahren habe, dass ich zu viel Quecksilber im Blut habe. Ich habe durch eine noch höhere Dosis Selen das Quecksilber aus meinem Körper ausgeleitet. Nun wollte ich überprüfen ob drei Wochen 400 µg/ Tag ausgereichend waren oder ob ich noch mehr brauche. Ich habe seitdem keinen Thunfisch mehr gegessen und wenn überhaupt dreimal Fisch in der gesamten Zeit um nicht wieder Quecksilber aufzunehmen. Omega 3 mit einem ausreichenden EPA und DHA Verhältnis nehme ich über ein Präparat ein und muss mir deshalb keine Sorgen machen zu wenig davon zu haben. Das weiß ich so genau, weil ich es durch eine Blutanalyse nachgemessen habe.

So nun meine Quecksilber Ergebnisse:

Probeentnahme vom 07.11.2017:

Quecksilber Blutanalyse
Quecksilber Blutanalyse

Hier sieht man, dass ich einen unglaublich hohen Quecksilber Gehalt im Blut habe. Absolut gar nicht gesund. Ich habe gemerkt, dass etwas nicht stimmt als ich nicht einschlafen konnte und bis zu 12 Stunden geschlafen habe – was absolut untypisch für mich ist. Daraufhin habe ich selektiv überlegt was es sein könnte. Ich wusste, dass ein Aminosäuren Mangel sich anders anfühlt: Müde, schlapp, antriebslos, depressiv, …

Auch Mineralien oder Vitamine haben sich bei mir zumindest anders angefühlt also wusste ich, dass es etwas Neues ist was nicht richtig läuft. Nachdem ich im Burgerstein (Handbuch Nährstoffe) geblättert habe kam ich auf die Schwermetalle. Und siehe da ich lag richtig! Blei hatte ich auch noch getestet aber das war nicht das Problem.

Nun die Überprüfung, hat meine Therapie geholfen? Ist das Quecksilber aussortiert?

Kontrollwert vom 21.02.2018

Quecksilber Blutanalyse
Quecksilber Blutanalyse

An dem Wert kann man erkennen, dass meine Therapie perfekt geholfen hat. Zwar ist das Quecksilber noch nicht 100 % weg aber es liegt unter 2,0 und somit bin ich aus dem kritischen Bereich raus. Ich werde jetzt nochmal eine Woche lang 400 µg/ Tag nehmen um auch den Rest los zu werden. Danach werde ich meine gewohnte Dosis von 200 µg/ Tag fortführen. Es sei denn ich fahre in den Urlaub ans Meer, dann werde ich eine Woche VOR dem Urlaub schon anfangen 400 µg/ Tag zu supplementieren.

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