Lammbraten auf niedrig Temperaturen

Letzte Woche habe ich einen unglaublich leckeren saftigen Lammbraten gezaubert, der mich drei Tage lang satt gemacht hat. Wie bin ich vorgegangen, um meinen Lammbraten schön saftig zu bekommen?

Viele wollen erst die Keule parieren und schneiden dabei den ganzen Knochen weg und das gute Fett. Ich habe die Keule genauso gelassen wie ich sie gekauft habe. Knochen und das Fett halten das Fleisch saftig beim garen, denn es schmilzt langsam und hält das Fleisch von innen saftig.

Bevor ich die weiteren Schritte erkläre hier die Zutaten:

  • Lammkeule
  • Kräuter deiner Wahl: z.B. Rosmarin, Pfefferminze, Knoblauch und Thymian
  • Chilli, Pfeffer, Salz und Paprikapulver
  • Porree und / oder anderes / weiteres Gemüse besonders passend ist hier: Wurzelgemüse wie Knoblauch, Zwiebeln und Sellerie – hatte ich aber nicht da! Das Fleisch kann damit gespickt werden.
  1. Als erstes wurde der Lammbraten in Rosmarin und den oben genannten Gewürzen über Nacht eingelegt.
  2. Am nächsten Morgen die Marinade vom Fleisch grob entfernen und den Braten kurz in der Pfanne von allen Seiten angebraten. Das dauert ca. 20 Minuten.
  3. Das Fleisch samt grob geschnittenen Gemüse auf ein Blech geben. Da ich nur Porree hatte habe ich noch ein großes Glas Wasser in den Ofen gestellt.
  4. Auf einer niedrigen Temperatur min 60°C-max.80°C für 7-12h garen. Ich hatte die Keule ca.  12h bei ca. 65°C im Ofen.

Butterzartes Lammfleisch braucht Geduld. Es muss sich noch im Ofen ganz leicht vom Knochen lösen lassen. Ein Kerntemperaturthermometer (min. 58°C) zeigt an, wann der Braten fertig ist. Wer die Kerntemperatur nicht messen kann, macht einen Probeschnitt und probiert. Im Zweifel gönnt man dem Lamm noch ein halbes Stündchen im Ofen.

Vielleicht eine Idee zu Ostern? Probiert es aus und schreibt mir wie es euch geschmeckt hat!


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